Ein neuer Lebensalltag mit eigener Energie: Wie sich Stefan Bösls Leben durch Solarstrom für sein Mietshaus verändert hat

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von Mike H.

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Lesedauer ca. 4 Minuten

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich zum ersten Mal von der Entscheidung von Stefan Bösl hörte. Er hatte ein 6-Parteien-Mehrfamilienhaus in Mintraching bei München und suchte einen Weg, die Energieversorgung seines Gebäudes nachhaltiger und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten. 

Ich durfte Stefan damals bei seinen Überlegungen beratend begleiten und habe sein Projekt seither mit großem Interesse verfolgt — nicht nur als Installateur, sondern als jemand, der sich fragt: Wie verändert ein solcher Schritt das Leben eines Eigentümers wirklich?


Vom Wunsch zur nachhaltigen Realität

Eigentümer Stefan Bösl vor seinem Mehrfamilienhaus
Stefan Bösl – Mehrfamilienhausbesitzer

Stefan war klar: Er wollte unabhängiger, ökologisch sinnvoller und ohne Bürokratie-Dschungel zu werden. Er hatte

  • bereits in eine Grundwasserwärmepumpe investiert,
  • aber der passende grüne Strom fehlte noch. 

Bei der Recherche stieß er auf viele Lösungen — klassische Mieterstrommodelle, Angebote lokaler Energieversorger — doch nichts davon überzeugte ihn vollständig. Entweder war die Kalkulation unklar oder die Kontrolle über die Kosten blieb diffus. 

Er wollte eine Lösung, die einfach, unabhängig und ökologisch sinnvoll ist — und fand sie schließlich in Form einer Energy-Sharing-Lösung von Pionierkraft. 

Die Entscheidung für Energy-Sharing

Als Installateur weiß ich: Entscheidend ist eine Lösung, die nicht nur technisch funktioniert, sondern im Alltag lebenstauglich ist. Bei Stefan überzeugte das Konzept von Pionierkraft dadurch, dass:

  • der erzeugte Solarstrom direkt im Haus genutzt wird,
  • Überschüsse nicht für ein paar Cent ins Netz eingespeist werden, sondern den Mietparteien zugutekommen,
  • und der Preis für Solarstrom etwa 20 % unter dem lokalen Netzpreis liegt. 

Stefan sagte einmal zu mir:

„Ich wollte nachhaltiger und unabhängiger von der Stromversorgung sein — ohne mich im Förderdschungel zu verlieren.“ 

Genau das hat er erreicht. 

Die Investition — und ihre Wirkung im Alltag

Stefan entschied sich für eine maßgeschneiderte Komplettlösung und investierte rund 60.000 € in:

  • die Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung,
  • die Pionierkraft-Hardware für Energy Sharing,
  • die Software für Energie- und Vertragsmanagement,
  • und die Vorbereitung auf mögliche Erweiterungen, etwa für Wallboxen. 

Er rechnet mit einer Amortisation in etwa 10 bis 12 Jahren und einem Return on Investment von rund 5 % vor Steuern, ganz ohne staatliche Förderungen. 

Wie sich Stefans Alltag verändert hat

Wenn ich heute Stefan treffe, spüre ich, wie sehr sich sein Blick auf sein Haus und seine Verantwortung verändert hat:

Mehr Unabhängigkeit

Er ist nicht mehr allein von externen Stromversorgern abhängig. Der größte Teil seines Stroms stammt direkt aus der Sonne.

Finanzielle Klarheit

Dank der transparenten Preisstruktur und der berechenbaren Rendite kann er langfristig planen — etwas, das ihn sehr beruhigt.

Zufriedene Mieter

Seine Mieter zahlen fairen Strompreis und begrüßen das klare, nachvollziehbare Konzept — was die Nachbarschaft stärkt.

Weniger Bürokratie

Die Technik und Abrechnung laufen über eine Plattform, die viele Hürden reduziert — ein echter „Lebensschwenk“ weg von komplizierter Verwaltung hin zu pragmatischer Nutzung.

Stefans Geschichte ist kein Einzelfall. In meiner Arbeit begegne ich immer häufiger Eigentümern, die ähnliche Beweggründe haben: weniger Abhängigkeit, mehr Transparenz und ein gutes Gefühl gegenüber ihren Mietern. Wer unterschiedliche Perspektiven und reale Umsetzungen kennenlernen möchte, findet in den Erfahrungsberichten Mieterstrom weitere Einblicke aus der Praxis.

Mein Fazit als Installateur

Auch wenn ich dieses Projekt nicht selbst umgesetzt habe, hat es mich inspiriert: Es zeigt, wie Energieversorgung zu einem Lebensgefühl werden kann — nicht nur zur technischen Aufgabe.

Stefan hat nicht nur sein Haus energetisch transformiert: Er hat seinen Alltag klarer, nachhaltiger und selbstbestimmter gemacht.

Wenn Sie überlegen, wie Sie Ihr eigenes Gebäude zukunftsfähig machen können, fragen Sie sich: Welchen Lebensschwenk will ich mit meiner Energie treffen? — die technische Lösung ergibt sich oft dann ganz von selbst.

Mike Hirschberger

Installateur und unternehmerischer Querdenker aus Kaufering, der mit Neugier und Mut neue Wege geht – auch fernab der klassischen Energietechnik. „Ich helfe Eigentümer:innen, die Energiewende nicht nur technisch umzusetzen, sondern als Chance für nachhaltiges Wirtschaften und ein gutes Miteinander zu begreifen.“

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Eigentümer Stefan Bösl vor seinem Mehrfamilienhaus
Eigentümer Stefan Bösl vor seinem Mehrfamilienhaus