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Ich erinnere mich daran, wie ich erstmals von Andreas Schneiders Projekt hörte – einem kleinen Mehrfamilienhaus in Wallerstein, das er mit einer innovativen Mieterstromlösung ausstatten wollte. Er war fest entschlossen: Nicht nur Strom erzeugen, sondern ihn auch wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll seinen Mietern zur Verfügung stellen.
Obwohl ich nicht selbst die Installation übernahm, verfolgte ich das Projekt mit großer Aufmerksamkeit – und habe viel daraus gelernt.
Der Wendepunkt: Zwischen Einspeisung und klassischem Mieterstrom
Andreas stand vor einer schwierigen Entscheidung:
- Die klassische Einspeiseanlage versprach wenig Wertschöpfung, da die Einspeisevergütung vergleichsweise gering ist.
- Gleichzeitig hätte ihn ein klassisches Mieterstrommodell zum Energieversorger gemacht – mit entsprechenden Pflichten und Risiken.
Aus meiner Sicht als Installateur ist genau an diesem Punkt eine nüchterne Betrachtung der Zahlen entscheidend. Wer sich intensiver mit der Frage beschäftigt, wann und unter welchen Bedingungen sich Mieterstrom wirklich rechnet, findet eine hilfreiche Einordnung im Beitrag zur langfristigen Rendite mit Mieterstrom.
Die Wahl von Pionierkraft
Ein lokaler Elektroinstallateur machte Andreas auf Pionierkraft aufmerksam. Er plante ein System mit 24,6 kWp PV-Leistung und dem Pionierkraft-„Energy-Sharing“-System, und investierte dafür etwa 43.400 € netto.
Für ihn war entscheidend, dass sich die Investition rechnet – und zwar möglichst bald. Die Prognosen zeigten:
- Amortisation nach rund 13 Jahren
- Jährliche Rendite von etwa 7,6 %
- Liquiditätsüberschuss über 20 Jahre von ca. 46.600 €
Gleichzeitig profitieren die Mieter automatisch von preisgünstigem Solarstrom – ohne Mehraufwand.

Was sich für Andreas heute geändert hat
Wenn ich Andreas heute besuche, sehe ich einen Mann, dessen tägliches Leben spürbar ruhiger und begeisterter geworden ist:
- Er empfindet Stolz, weil er seine Immobilie nicht nur als Renditeobjekt sieht, sondern als aktiven Beitrag zur Energiewende.
- Er spürt Wertschätzung: Seine Mieter erhalten sauberen Strom zu einem günstigeren Preis – und das mit minimalem Verwaltungsaufwand seitens Andreas.
- Er erlebt finanzielle Sicherheit: Die Prognosen versprechen solide Erträge und eine gute Rentabilität.
- Er genießt Transparenz: Das Pionierkraft-Portal liefert ihm jederzeit einen klaren Überblick über Stromerzeugung, Verteilung und Abrechnung.
- Er fühlt sich frei von bürokratischem Ballast: Die Lösung vermeidet die Hürden klassischer Mieterstrommodelle und reduziert seinen administrativen Aufwand.
Fazit – Mein Blick als Installateur
Obwohl ich dieses Projekt nicht selbst betreut habe, war es für mich eine wertvolle Inspirationsquelle. Es zeigt, wie mutige Eigentümer neue Wege gehen können, ohne Risiken zu scheuen, und wie technische Innovation in der Praxis funktionieren kann.
Wenn Sie gerade vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, betrachte ich das gern mit Ihnen: Welche Lösung passt für Ihr Haus, Ihre Mieter und Ihre Werte? Es gibt nicht die eine perfekte Antwort – aber oft einen Weg, der zu Ihrem Leben und zu Ihrem Projekt passt.

Mike Hirschberger
Installateur und unternehmerischer Querdenker aus Kaufering, der mit Neugier und Mut neue Wege geht – auch fernab der klassischen Energietechnik. „Ich helfe Eigentümer:innen, die Energiewende nicht nur technisch umzusetzen, sondern als Chance für nachhaltiges Wirtschaften und ein gutes Miteinander zu begreifen.“
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