Berufung finden – Meine Schritte zur Moderationskarriere

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Aktuell stellen sich viele immer häufiger die Frage, ob ihr Beruf tatsächlich der Richtige für sie ist oder ob sie nicht mit einer anderen Tätigkeit viel glücklicher wären. Gerade während der letzten zwei Jahre, zu Zeiten der Pandemie, haben sich viele Menschen darüber Gedanken gemacht, worin ihre wahre Berufung eigentlich besteht. Meine Freunde und Bekannte haben mich immer wieder gefragt: „Alissa woher wusstest du das eigentlich bei dir selbst?“ Deswegen möchte ich hier etwas mehr dazu erzählen, denn jeder kann seine Berufung finden, indem man überlegt, was man am besten kann und woran man wirklich Freude hat.


Berufung finden – was bedeutet das?

Berufung finden: Moderatorin mit Leidenschaft
Berufung aus Leidenschaft finden

Vielleicht stellst auch du dir die Frage „Wie kann ich meine Berufung finden?“ Dabei geht es hier nicht nur um das Wie, sondern auch um das Warum. Denn wer eine Tätigkeit ausübt, die einem keine Freude bereitet, ist unzufrieden. Unter- bzw. Überforderung können ein Grund sein, dass der Montag für viele kein schöner Wochentag ist. Das wirkt sich nicht nur auf die Stimmung und die aktuelle Situation, sondern auf das gesamte Leben und auch auf das Umfeld desjenigen aus.

Wer seine wahre Berufung gefunden hat, ist bereits einen Schritt weiter, da man weiß, was einen auf Dauer voranbringt und glücklich macht. Und das Tollste ist: Das Erfolgsrezept umfasst sechs einfache Schritte.

Erfolgsrezept – In 6 Schritten zur Berufung

Möchtest du herausfinden, was deine Berufung ist, solltest du dir ein Notizbuch zur Hand nehmen und zu jedem der sechs folgenden Schritte aufschreiben, was dir dazu einfällt. Sei dabei bitte ehrlich zu dir selbst und antworte möglichst spontan. Verlass dich auf dein Gefühl. Und denk daran, hier kommt es vor allem auch auf deine Softskills an, denn die werden häufig in unserem Bildungssystem vernachlässigt.

  1. Auf deinen bisherigen Weg zurückblicken

    Notiere dir berufliche Stationen und Meilensteine sowie die damit verbundenen positiven
    Erfahrungen. Überlege dir auch, was daran positiv für dich war.

  2. Versetze dich in deine Kindheit zurück

    Überleg dir, was damals dein Traumberuf war, womit du dich am liebsten beschäftigt hast und
    welche Wünsche du hattest.

  3. Wofür stehst du gerne auf?

    Was ist es, wofür es sich morgens lohnt, aufzustehen und in den Tag zu starten? Worauf freust du
    dich am meisten?

  4. Erkenne deine Stärken und Talente

    Überlege, was dir besonders leicht fällt, was du gerne machst und wofür du häufig von anderen gelobt wirst.

  5. Gehe deinen Leidenschaften nach

    Schreibe alles auf, was du leidenschaftlich gern tust.

  6. Wie sieht ein anderes Leben im Geiste aus?

    Führ dir das Leben vor Augen, welches du dir wünschst.
    Diese sechs Schritte bin auch ich gegangen, als ich meine Berufung als Moderatorin gefunden habe. Vor allem bei Schritt 2 kamen im Rückblick bereits viele Hinweise.

Mein Weg zum Traumberuf der Moderatorin

Für mich war immer schon klar, dass ich etwas mit Menschen und Kommunikation machen möchte. Denn Menschen mit ihren Geschichten und Ideen finde ich besonders interessant und stehen bei mir im Mittelpunkt. Ich liebe den Umgang mit ihnen und die Gespräche, die sich immer wieder ergeben. Andererseits möchte ich den Menschen die Gelegenheit geben, sich selbst in den Fokus zu rücken. Schon während der Schulzeit habe ich die Bühne gesucht, Reden gehalten, mich für andere als Schul- und Klassensprecherin eingesetzt oder Abendshows moderiert. Mit diesem Rückblick auf meine Kindheit und Jugend war klar: Was liegt da näher als meine Berufung als Moderatorin? Auch du kannst herauszufinden, was deine Berufung ist.

Seine Berufung finden ist kein Zufall

Es geht nicht nur um die große Karriere und viel Geld. Seine persönliche Berufung finden kann jeder, wenn man seinem Gefühl vertraut und das tun möchte, was einem tatsächlich Freude bereitet. Schau dir deine Notizen in Ruhe an, sprich mit Freunden und Familie, wie sie deine Stärken und Interessen bewerten und informiert dich über deine Möglichkeiten.

Bist du interessiert und suchst nach einem Traumberuf mit viel Abwechslung? Dann schau dich gerne hier um. Bei Veranstaltungen und über Social Media werde ich ganz häufig angesprochen und gefragt, wie ich zur Moderation gekommen bin. Denn den Traum als ModeratorIn arbeiten zu können, hatte nicht nur ich, sondern ist der Traum von ganz Vielen. Möchtest auch du als ModeratorIn durchstarten? Dann könnte eine Ausbildung zur professionellen ModeratorIn dein nächster Schritt sein.

Denk immer daran, du hast nur ein Leben und dieses solltest du mit etwas füllen, dass dir Spaß macht und deiner wahren Berufung entspricht.

Alissa Stein

Moderatorin und Coach aus München, die Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. „Ich liebe es, unvergessliche Momente zu erschaffen und dabei Menschen zu begeistern.“

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Bildnachweis(e)

Berufung finden: Moderatorin am Laptop mit Mikro und Kopfhörern
Foto: Soundtrap N30 @Unsplash

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